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24.10.2018 - So gelingen tolle Panoramabilder

Egal, ob in den Bergen, am Strand oder in einer Stadt - in vielen Fällen kann nur ein Panoramabild die besondere Schönheit eines Ortes richtig einfangen.

Egal, ob in den Bergen, am Strand oder in einer Stadt - in vielen Fällen kann nur ein Panoramabild die besondere Schönheit eines Ortes richtig einfangen. Einige Kameramodelle und sogar manche Smartphones bieten deshalb inzwischen eine Panorama-Funktion, die mehrere Einzelaufnahmen automatisch zu einem großen Panorama zusammensetzen.

Doch es sind nicht unbedingt teure Geräte notwendig, denn grundsätzlich können mit jeder Digitalkamera und dem heimischen Computer beeindruckende Panorama-Fotos erstellt werden, erklären die Experten von Digitalkameratrends.

Serienbilder richtig aufnehmen

Für ein großes Panoramabild werden mehrere Aufnahmen einer Szenerie benötigt, die später zusammengesetzt werden können. Dabei sollten die Fotos jeweils etwas versetzt aufgenommen werden, so dass sich der Bildinhalt an den Seiten überlappt. Für einen harmonischen Übergang ist es am besten, wenn sich zwei nacheinander aufgenommene Bilder um etwa 25 bis 50 Prozent überschneiden. Natürlich sollte dabei nicht nur auf eine einheitliche Belichtung, sondern auch auf möglichst ruckelfreie Bewegungen und einen gleichbleibenden Kamera-Standort geachtet werden. Es sollte sich beim Fotografieren immer nur die Kamera und nicht der Fotograf drehen. Am leichtesten gelingt dies mit einem Stativ. Für alle, die häufig Panoramabilder machen, sind auch spezielle Stative erhältlich, auf denen sich die Kamera in voreingestellten Winkeln drehen lässt.

Ein Fernauslöser sorgt dafür, dass bei den Aufnahmen nichts wackelt. Doch auch ohne Stativ können Panoramabilder gelingen, da sich vieles beim Bearbeiten am Computer ausgleichen lässt. Am leichtesten gelingen natürlich Panorama-Fotos von Naturlandschaften, wobei allerdings der Autofokus ausgeschaltet werden sollte, um unschöne Schärfeunterschiede zu vermeiden. Aufnahmen mit sich bewegenden Details wie Autos oder Meereswellen sind etwas kniffliger. Dabei empfiehlt es sich, die Kamera so zu positionieren, dass die Bilder gegen die Bewegungsrichtung aufgenommen werden können. Auf diese Weise wird verhindert, dass die entsprechenden Teilmotive mehrfach auf dem fertigen Panoramabild erscheinen.

Panorama zusammensetzen

Was früher mühevolle Handarbeit war, geschieht heute ganz einfach und fast automatisch: Verschiedene Bildbearbeitungsprogramme, darunter auch Freeware, setzen die Einzelbilder einer Serienaufnahme zu einem großen Panoramabild zusammen. Dabei werden die Übergänge so angeglichen, dass nicht mehr erkennbar ist, dass es sich ursprünglich um mehrere Aufnahmen handelte. Mit der passenden Einstellung kann auch verhindert werden, dass Straßen und Gebäude verzerrt wirken.

Zum Schluss wird das fertige Bild im Panorama-Format zugeschnitten. Insbesondere die Profi-Programme verfügen zudem über unterschiedliche Bearbeitungsmöglichkeiten, die kleinere Fehler ausgleichen, so dass bei dem Endergebnis nicht mehr erkennbar ist, dass es ursprünglich aus mehreren Fotos zusammengesetzt wurde.

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